Von 5 auf 15 Millionen Euro Umsatz in zwei Jahren: Wie Störtebekker mit Männerpflege rasant skaliert
Shownotes
Vom Rasierhobel aus dem Kinderzimmer zur Männerpflege-Brand mit rund 15 Millionen Euro Umsatz: Darius erzählt, wie Störtebeker in den vergangenen Jahren gewachsen ist, welche Entscheidungen den größten Unterschied gemacht haben – und warum manchmal weniger mehr ist. Im Gespräch geht es um den Fokus auf wenige Produkte und Kanäle, das Erfolgsprodukt Anti-Schuppen-Shampoo, Amazon vs. eigenen Onlineshop und die Frage, wie man eine etablierte Marke neu positioniert, ohne ihre DNA zu verlieren. Denn Störtebeker steht vor dem nächsten großen Schritt: Aus der Männerpflege- soll eine Wellbeing-Brand werden – inklusive neuem Packaging, neuen Produktkategorien und Expansion nach Europa.
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00:00:00: Ich hab mit Darius, dem CEO von Störtebecker gesprochen.
00:00:03: Störtenbecker ist eine Männerabpflegebrand, die sich gerade weiterentwickelt zu einer Well-Bean Brand – was genau das bedeutet haben wir auch im Podcast besprochen!
00:00:11: Und Darius hat es geschafft, als er in die Firma vor zwei Jahren, als sie auch reingekommen ist.
00:00:16: Sie von fünf jetzt auf dieses Jahr auf fünfzehn Millionen zu skalieren.
00:00:19: In der Zeit, die ja eigentlich wirklich gerade im Moment sehr schwer ist, auch v.a.
00:00:23: für die To-See Brands.
00:00:24: und genau darüber haben wir gesprochen was er mit seiner externen Brille anders gemacht hat, was er aufgehört hat ,was er neu begonnen hat .
00:00:31: Was er irgendwie mitgebracht hat aus seinen Stationen davor und wie er einfaches geschafft hat das Unternehmen in den letzten zwei Jahren zu verdoppeln bis zu verdreifachen.
00:00:41: wo wir tief in die Männerpflege einmal abgetaucht sind, in unterschiedliche Kanäle zu skalieren.
00:00:46: Ich wünsche euch viel Spaß mit der Podcast-Folge!
00:00:54: Lieber Daris, ich freu mich sehr, dass wir uns heute im Podcast sehen.
00:00:57: Wir sind die letzten Jahre schon sehr begegnet bei deiner beruflichen Station davor und immer wieder aufmessen.
00:01:03: Und jetzt in deiner neuen Rolle als CEO oder man kann fast noch sagen noch neu vorher COO bei Störtebecker?
00:01:11: fifty-fifty Zielgruppe und fünfzig Prozent die männliche Zielgruppen.
00:01:15: Die wird eure Produkte sehr gut kennen, die andere Zielgruppee vielleicht noch nicht so.
00:01:19: Nimm uns mal mit Was ist Störtebecker?
00:01:21: Und wie bist du da reingekommen?
00:01:24: Jawohl!
00:01:25: Erstmal danke für die Einladung, Romy.
00:01:27: Was is
00:01:27: Störtenbecker?!
00:01:28: Wir sind eine Männerpflegebrand.
00:01:31: Ich bin im ersten Rasierhobel auf Amazon, klassisch im FBA Programm gestartet.
00:01:36: Dann haben wir uns von der klassischen Rasurmarke, daraus ist dann typischerweise so dieser Weg gegangen.
00:01:42: Martin hat das gegründet im Kinderzimmer noch des Elternhauses und dann hat sich das plötzlich zu einer richtigen Firma entwickelt.
00:01:49: Und vom Rasierhobel über die Badpflege sind wir jetzt hin zum Männerpflegebrand geworden und haben nicht nur Amazon sondern auch den Online-Shop als Standbein und befinden uns gerade mitten in der Transition von einer Männerpflegebrand zu einer Well-Bean Brand.
00:02:05: Das ist jetzt so unsere Vision, die wir aufbauen wollen, sodass wir alle Bedürfnisse des Mannes irgendwie befriedigen können und wie Männer uns Dinge gönnen können damit es uns danach auch besser geht und auch gut tut.
00:02:16: Welche Produkte kommen dazu?
00:02:17: Damit es nicht nur rein klassisch Männerpflege ist sondern well being ein großer Begriff
00:02:23: ja sehr großer begriff.
00:02:25: Kann man jetzt das alles schon raushauen?
00:02:27: Vielleicht ja.
00:02:28: ein klein Sneak Peek gibt es dann.
00:02:29: Genau, wir sind mit dem Rasierhobel gestartet die Badpflege kam dazu Dann kam auch die Gesichtspflege dazu Mit einer Tagescreme.
00:02:35: Das ist etwas für noch weiter ausbauen Und die Well-Being Schiene bedeutet Was ist Pflege an sich?
00:02:43: Normale Pflege.
00:02:43: Wir haben hier die Shampoos Wir haben die Bodybars Wir haben Pommade Für die Haare Wir haben das Deo Das sind so die klassischen Pflegeprodukte Das Well-Bing Bedürfnisse, die wir Männer haben.
00:02:55: Die ein ganz gezieltes Problem ist, beispielsweise Falten, dünnerwährende Haare, grauer Haare-Pickel und so weiter und sofort.
00:03:05: Und genau da für diese Bedürfenessentwicklung jetzt Produkte und gehen dann auch in neue Kategorien rein.
00:03:10: Wie viele Produkte habt ihr mittlerweile?
00:03:12: Hier steht ja einiges!
00:03:12: Also für alle, die auch audiotechnisch nur zuhören, es lohnt sich heute auf jeden Fall mal reinzuschauen.
00:03:18: Aber ihr habt die Produktpalette schon ganz schön erweitert oder?
00:03:21: Genau Genau, wir haben jetzt einen SKUs, glaube ich so um die hundert aktuell.
00:03:26: So viel
00:03:26: zähle ich nicht.
00:03:27: Man muss aber auch fairerweise sagen an einzelne SKUs und du hast das Shampoo in der Hand, davon haben wir alleine fünfzehn Duftvarianten im Shop.
00:03:34: Dann kommen die Body Bars, es sind auch noch mal vier, fünf Duft-Varianten und auch wachsendes Sortiment.
00:03:39: Pomaden-, Tagescreme haben wir jetzt hier das Deo, Rosmarinöln, RosMarinwasser... Und genau!
00:03:45: Die Skincare Produkte sind jetzt neue Produkte und auch weitere Kategorien, denen wir jetzt arbeiten.
00:03:51: Wie viel davon, ihr seid ja auch in sehr vielen Filialen mittlerweile gelistet.
00:03:55: Wie viele SKUs sind dann in so einer Filiale?
00:03:57: wahrscheinlich deutlich weniger als im Shop?
00:03:59: Ja genau das war ein erster Testlauf mit Rossmann.
00:04:01: da sind wir mit fünf Produkten und zwar aus dem reinen Bad- und Rassoursortiment.
00:04:07: Da hat mir jetzt Desbad Shampoo, Desbad Balsam die Rasierseife
00:04:11: usw.,
00:04:12: fünf SKUs die wir gelistete hatten.
00:04:15: Und könnte man bei euch alle Produkte easy für den Einzelhandel, sag ich mal so umsetzen.
00:04:22: Ich weiß noch.
00:04:23: also es gibt auch viele Kunden von uns die sind sehr entweder sehr auf online oder sehr auf retail und haben dann immer das Problem dass sie die Produkte so wie sie beschaffen sind irgendwie schwer auf amazon bekommen in der Verpackungseinheit etc.
00:04:35: Oder wie sie präsentiert werden oder so.
00:04:37: Oder eben genau das gegenteilige Problem, es ist sehr für Ampardzone optimiert von der Verpackung und alles.
00:04:42: Oder für einen Online-Shop und der Einzelhandel sagt, das stellen wir so nicht ins Regal!
00:04:49: So sind wir ins Regal gekommen, aber die Learnings haben jetzt auch gemacht.
00:04:53: Das Produkte einfach... das war auch ein relativ schneller Wurf mit dem Testlauch bei Rosmann weil wir dann sehr schnell die Produkte bereitstellen mussten und gar keine Zeit hatten uns irgendwie das Packaging nochmal anzuschauen neue Größen vorzubereiten.
00:05:08: Und das Learning oder das größte Learning daraus ist jetzt wenn du im Retail als D to C Brand bestehen willst brauchst du einen richtigen Preispunkt Meistens.
00:05:17: wenn du dann, wir sind in so einem höheren Preissegment positioniert.
00:05:21: Das bedeutet im sehr hohen Preissegument im Vergleich zum klassischen Drogerie musst du eigentlich die Packungsgröße verkleinern damit du irgendwo konkurrenzfähig bist.
00:05:31: So wie du es auch gerade schon gesagt hast.
00:05:32: Du siehst hier die Tagescreme das ist also das alte Packaging was wir haben mit der weißen Verpackung.
00:05:38: Das wirkt auf Amazon gut wenn du das daneben des Produktstells und dann hast du auch die Möglichkeit da eine Story zu erzählen.
00:05:44: im Regal Neben den ganzen bunten Artikeln geht das komplett unter.
00:05:48: Und dann auch noch zu einem höheren Preispunkt haben wir auch das Feedback bekommen, was sind unsere Produkte?
00:05:53: Ist da Gold drin?
00:05:53: Warum ist es so teuer?
00:05:55: als Beispiel jetzt das Badchampo?
00:05:56: Das war für knapp sieben zwanzig Euro.
00:05:58: im Rossmann platziert jedes Produkt links und rechts.
00:06:02: daneben waren maximal vier fünf neunzig.
00:06:05: ja und da hast du gar keine Daseinsberechtigung weil sich selbst die typische Zielgruppe, die dann auch dort vertreten ist die gehen ja bewusst dorthin, um sich ihre drei, vier, fünf Euro Artikel zu holen.
00:06:16: Vielleicht schaffst du es bis zehn, fünfzehn Euro noch zu gehen aber sieben, zwanzig Euro dafür ist der Sprung einfach viel zu groß.
00:06:22: So ein Fünffacher?
00:06:22: Ja!
00:06:22: Spannend heißt wenn ich's richtig raushöre ihr macht einen neuen Anlauf
00:06:28: Genau.
00:06:29: Die Lernungs haben wir jetzt rausgezogen, jetzt wissen wir auch ganz genau was performt gut und nicht gut.
00:06:33: Wir haben die ersten Zahlen vorliegen.
00:06:36: Das bedeutet für uns... Wir sind gerade dabei sowieso durch ein Rebranding-Prozess zu gehen, gerade um mehr dieser Wellbeing-Schiene gerecht zu werden, um uns dafür zu positionieren mit den ganzen neuen Produkten, die kommen.
00:06:46: Die ursprüngliche Story in dem alten Packaging ist der Schiff, das ist Klaus Störtebecker, das is der Pirat, so diese alte Piratenschiene von früher.
00:06:55: das ist und die DNA von Störtebecker.
00:06:58: Und wir haben aber jetzt festgestellt, wenn wir mehr in dieses hochwertigere, in den höheren Preisbereich auch gehen wollen müssen wir uns dann auch vom Packaging anders positionieren und halt auch neue Zielgruppe ansprechen zu können weil sonst bleiben wir in einer Nische, die auch nur eine ganz gewisse Zielgruppee anspricht.
00:07:14: Ja das verstehe ich.
00:07:16: Ich glaube wir müssen nochmal ein bisschen zurückgehen.
00:07:18: Ich finde nämlich eure Entwicklung super spannend.
00:07:21: zum einen bist du ja Erst vor zwei Jahren mit dazugekommen und hast, wie man so schön sagt den Laden übernommen.
00:07:29: Und Martin hat das Ganze gegründet.
00:07:32: Du hast gerade gesagt aus dem Kinderzimmer heraus.
00:07:34: seine Eltern waren Geschäftsführer von PK.
00:07:39: Das ist quasi sein Familienunternehmen war damals wenn du sagst jetzt aus einem Kinderzimmeraus gekründet.
00:07:46: Was war seine Vision damals?
00:07:47: oder gab es da gar nicht so eine richtige Vision, sondern irgendwie Unternehmertum mit in die Wiege gelegt bekommen und einfach mal ausprobieren MSNFBA.
00:07:55: Und dann ist da was größeres draus entstanden?
00:07:58: Ja ich glaube wenn du in der Unternehmerfamilie groß wirst, dann steckt das Unternehmen gehen automatisch immer in dir.
00:08:03: und aus diesem ersten Rasierhobel Ich glaube, das war für ihn am Anfang noch nicht die Grundvision.
00:08:08: Ich mache daraus eine große Firma aber ich mache etwas für mich selbst und versuche Internet aufzubauen.
00:08:15: Und aus diesem Casio-Hobel muss du auch den richtigen Zeitgeist treffen mit dem allerersten Produkt so viel Sales zu machen damit du daraus ein Business machen kannst.
00:08:24: Das hat hier sehr gut geklappt.
00:08:26: dann ist daraus einfach eine größere Story geworden.
00:08:30: Ich glaube, in ihm hat auch schon immer ein bisschen drin geschlummert.
00:08:32: Aber das müssen sie dann wahrscheinlich mal selbst fragen, dass er irgendwann auch ins Family Business einsteigen möchte.
00:08:37: aber vorher will er erst einmal seine eigene Heritage aufbauen und das ist damit Störtebecker gemacht und irgendwann hat er sich dann bei ihm die Entscheidung gefallen ich will irgendwann wieder ins Family business.
00:08:49: nicht ich will wieder sondern ich möchte ins Family-Business.
00:08:52: nur zu welchem Zeitpunkt?
00:08:54: jetzt ist die Firma da und er ist Solo Founder.
00:08:56: Er hat das ganze Thema komplett von scratch alleine aufgebaut Die ersten paar Jahre komplett Ganz alleine.
00:09:01: Und als ich eingestiegen bin, waren wir ein Team von vier Leuten insgesamt damit mit mir auch.
00:09:06: Das heißt sehr viele Jahre allein das ganze Thema hochgezogen und dann hat er für sich einen abgewogen wann ist der richtige Zeitpunkt?
00:09:13: Dann hat er sich selbst mit Deadline gesetzt bis wann er das ganze thema entweder umgesetzt haben möchte oder jemand gefunden haben möchte.
00:09:19: und dann war eigentlich schon klar... Er hatte ja gepostelt bei LinkedIn.
00:09:22: Er sucht Mitunternehmer mit der Timeline.
00:09:25: nächstes Jahr werde ich ins Family Business einsteigen.
00:09:28: die Person, die reinkommt muss dann den Laden übernehmen.
00:09:32: Dass das Video gerade formuliert hat ist ja und so haben wir uns dann gefunden.
00:09:35: Das war für mich auch der Schritt quasi ins Unternehmertum.
00:09:39: Ich habe mir Link den Post gesehen.
00:09:40: Gibt es noch eine kleine Anekdote dazu?
00:09:41: Weil ich war vorher bei Roast Market und war auch ne coole Wachstumsstory in einer coole Firma sehr, sehr schöne Kultur.
00:09:49: Wir haben sehr viel Spaß gehabt beim Aufbau aber irgendwann kam ich dann aus einem... Ist dann quasi das Wachs-Tum stagniert und ich hab dann für mich die Entscheidung getroffen im Urlaub Okay, entweder komme ich zurück und ich geb wieder hundertzwanzig Prozent Vollgas oder ich kündige.
00:10:04: Und die Kündigung war dann das Ergebnis im Urlaub der Entscheidung.
00:10:07: Da lag ich mit meiner Freundin am Strand und am nächsten Tag kam diese Nachricht von Martin.
00:10:12: Was gibt's da nicht?
00:10:12: Das ist genau ... Ich hab mir dann drei Routen ausgemalt und hab gesagt, das sind die drei Wege, die ich gehen werde wenn ich jetzt kündiger bin.
00:10:20: Ich hatte ne sechsmal einige Kündigungsfrist,
00:10:21: d.h.,
00:10:21: es war eine lange Zeit, die noch Zeit hatte um quasi so mein Weg zu erbnen.
00:10:25: Heißt du wusstest du musst eigentlich kündigen
00:10:28: Genau.
00:10:29: Also egal, wenn du jetzt auch irgendwo neues hingehst dann werden die sagen sechs Monate tut es leid.
00:10:34: Genau.
00:10:34: also deswegen war da klar das macht's nicht einfacher.
00:10:37: bloß man ist irgendwo vielleicht in der eigenen Person auch so committed.
00:10:42: Man kann nicht irgendwie jetzt sich schon irgendwie anders irgendwo bewerben und dann sechs Monate die Füße still halten sondern dann war das die Entscheidung ganz oder gar nicht.
00:10:49: Und dann war die Entscheidung okay Königung wird eingereicht oder die Entscheidung ist gefallen.
00:10:54: Und am nächsten Tag kam dieser Post mit Unternehmer gesucht und das waren genau diese ganzen Punkte.
00:10:58: Es gibt Anteile an der Firma, es ist eine Firma die für mich ja auch ein Riesenpotenzial hatte.
00:11:04: Wir waren zwar zu dem Zeitpunkt damals sehr stark in der Rasur Nische noch unterwegs aber die Story war schon irgendwo abzusehen.
00:11:12: Da steckt super viel Potenzial drin.
00:11:14: Und der Männermarkt ist ja ein komplett unterentwickelter Markt, also die meisten Produkte und die meisten Stand-ups, die jetzt entstehen, das sind diesen alle auf Frauen fokussiert, Frauen jeglicher Klasse Altersgruppe.
00:11:25: Und bei Männern hast du... Also jeden Mann den ich frage, welche Produkte hast du?
00:11:30: So war ich früher auch selbst eingestellt.
00:11:32: Das sind maximal drei oder vier Produkte im Bad, die ich seit sehr vielen Jahren, wenn nicht sogar schon seit Jahrzehnten nutze und den ich immer treu geblieben bin.
00:11:38: Stimmt!
00:11:39: Und ich finde, wenn Männer sich ein bisschen für das Thema interessieren, dann greifen wir Frauenprodukte zurück.
00:11:44: Also so...
00:11:45: Das stimmt!
00:11:46: Genau
00:11:46: Wenn man dann seinem Mann beibringt Ein Serum wäre ganz gut oder irgendwie vielleicht noch einen SPF-Creme oder sowas.
00:11:55: Ich finde dann wird sehr schnell zurückgegriffen auf jetzt Frauenprodukte.
00:12:01: Jetzt ist es nicht die pinke Creme aber so einfach Produkte wo man sagt Des Marketing richtet sich jetzt irgendwie per se eher mal an Frauen Weil es nichts gibt.
00:12:10: Was die Alternative, plus so wie du das gerade beschreibst, wird's dann oft durch die Frauen getriggert und die Männer sind einfache Geschöpfe.
00:12:19: Wir wollen uns auch gar nicht mehr so viele Themen auseinandersetzen und oft wissen wir das auch nicht besser.
00:12:23: Und dann ist natürlich einfacher wenn dann die Frau sagt ihr nutzt das doch einfach und dann tust du dir auch was Gutes mit, dann macht man das einfach ja?
00:12:29: Und hinterfragt das gar nicht so sehr.
00:12:30: aber das merken wir auch.
00:12:31: also wir müssen sehr viel Education betreiben um die Männer auf dieser Route mitzunehmen.
00:12:35: genau was du beschreibest oder
00:12:36: die Frauen die eure Produkte erklären
00:12:38: Oder so.
00:12:39: Das müssen wir noch herausfinden, also das ist genau die ganze Hautlinie, die wir jetzt gerade entwickeln.
00:12:45: Da sind Serien ein Teil davon.
00:12:47: SPF ist auch ein Thema, woran wir gerade entwickeln.
00:12:49: Das sind genau diese ganzen Themen wo wie auch mehr Awareness dafür kriegen dass sie wichtig sind.
00:12:54: ja aber die meisten Männer brauchen da noch eine Erklärung dazu und das wird noch eine Herausforderung.
00:12:58: Sag ich euch ihr braucht dann die Frauen taggettieren mit Ads oder beziehungsweise Männer taggettieren mit einer Frau, die erklärt was das Produkt ist.
00:13:07: Dass sich das anfühlt wie daheim im Bad.
00:13:10: Ich nehme es als Idee auf jeden Fall mit.
00:13:12: Sobald die Skincare-Line da ist, gebe ich dir Bescheid.
00:13:14: Die,
00:13:14: wie Dr.
00:13:15: Emi erklärt hier du darfst nicht ohne SPF rausgehen.
00:13:19: Das passiert im Alter.
00:13:20: Ja wo hast du immer stehen geblieben?
00:13:23: Eure ...
00:13:24: Die Story mit Einstieg und ursprünglich Martin, der ins Family Business eingestiegen ist.
00:13:31: Dann hatte er quasi ein ... Er hat damals so bisher COO eingestiegen?
00:13:35: Hat er damals in dem LinkedIn-Post schon wirklich auch gesagt, das ist ja dann sehr transparent zu den Leuten gegenüber in der Firma.
00:13:42: Ich suche einen CEO, der das übernimmt.
00:13:45: Und ich gehe raus operativ?
00:13:48: Das war von Anfang an schon kommuniziert gewesen.
00:13:51: Die Rolle CEO oder wie auch immer, das war einfach eine Rolle.
00:13:54: Am Ende er war der CEO als Gründer.
00:13:56: Das heißt nochmal ein Co-CEO hat sich nicht richtig angefühlt.
00:14:00: plus man musste erst mal gucken funktioniert es mit unserem Konstrukt wie wir uns das vorstellen?
00:14:04: und deswegen war irgendwie naheliegend okay du bist CEO dann gibt's der operativ unterwegs ist halt der COO Und die Rolle war ja schon so definiert dass sie... Zwischen zwölf und achtzehn Monaten, dass wir da eine Transitionsphase haben.
00:14:18: Wo er sich dann nach und nach rauszieht?
00:14:19: Ich mich erst mal einarbeite... ...und er sich danach rausziehte!
00:14:22: Und das war noch nicht hundertprofest gelegt damals.
00:14:26: Mitte vierundzwanzig bin ich eingestiegen und im Laufe des Jahres fünfundzwanziger wussten wir, er wird dann irgendwann aussteigen und ins Family Business loslegen.
00:14:35: Wie lange hat es gedauert bis die Entscheidung gefallen ist, dass du der Richtige dafür bist?
00:14:40: Also diese Sektor ist ja dann quasi sechs Monate.
00:14:43: Im Oktober hatte ich ihm geschrieben, im April saßen wir um Notar.
00:14:47: Ging es ja sehr gut auch mit deinen sechs Monaten?
00:14:49: Das war wirklich eine Punktlandung.
00:14:51: Fährerweise muss man sagen... Ich glaube, wir beide hatten ein sehr frühes und sehr gutes Bauchgefühl, dass das die richtige Stelle ist.
00:14:57: Er hat natürlich weitere Gespräche geführt, ich hatte mir mal ein paar weitere Optionen angehört aber es war relativ früh klar für uns beide so ... Wir haben am Ende bestimmt acht neuen Gespräche geführt, die sind immer essen gegangen.
00:15:10: Bis morgens um vier wurden wir immer aus dem Restaurant geworfen und das hat von Anfang an wirklich ... Das hat wirklich, es hat vom Anfang angeklickt.
00:15:16: Wir konnten uns über alle Themen austauschen.
00:15:18: Er war supertransparent mit allen Themen.
00:15:20: Die Störtebeckerangehen hat nichts zurückgehalten und wir konnten über alle Ideen, alle Visionen, über uns, über alle Themensstärkenschwächen, whatever, konnten was unterhalten.
00:15:29: Und das hat allein schon noch ein gutes Gefühl gegeben dass man da quasi einen Counterpart hat, mit dem er sich schon auf der Ebene so gut versteht, dass ich wusste, das kann nur gut werden
00:15:38: Cool.
00:15:39: Und weißt du jetzt so im Nachhinein, habt ihr damals drüber geredet oder konnte Martin das benennen?
00:15:46: So nach was er in der neuen Person quasi gesucht hat, dass er gesagt hat, du bist der Richtige!
00:15:50: Ich nehme an, wenn man sowas auf LinkedIn pauselt, so stellen gibt es ja nicht so oft und ist eine richtig coole Opportunity, dass sich da bestimmt noch viele gemeldet haben.
00:15:58: Eliska weiß gar nicht wieviel sich bei ihnen gemeldete haben.
00:16:00: Das hatte ich noch gar nicht gefragt.
00:16:01: Ich weiß auch, dass es andere Personen gaben mit denen er gesprochen hat.
00:16:05: Wen hat er gesucht?
00:16:07: Er hatte ... Damals immer gesagt, er sucht eine Kopie von sich selbst.
00:16:12: Und zwar warum?
00:16:15: Er hatte als Solo-Founder bist du ja wirklich der Mann für alles.
00:16:19: Egal welche Abteilung hast du alle selbst irgendwie mal aufgebaut.
00:16:22: Da hast du jeden Prozess vom Scratch mit aufgebaut.
00:16:25: Du bist in jedem Thema mit drin, ob es mit der Agentur ist oder mit den Mitarbeitern.
00:16:28: Du triffst irgendwie Mitentscheidungen.
00:16:30: und da jetzt jemanden reinzuholen, der komplett anders ist... Er hätte sich für ihn nicht richtig angefühlt.
00:16:35: deswegen wollte er jemanden der von allen irgendwo auch plan hat.
00:16:39: Der vielleicht noch ein zwei andere Themen mitbringt aber dass die wirklich eigentlich nur eins zu eins eine Kopie ist, von dem was er kann von dem Skillset auch was er mitgebracht hat und was ich dann hoffentlich auch mit gebracht habe so das man einfach sehr breit aufgestellt war und wusste.
00:16:54: Finanzen, dass man gut mit Zahlen umgehen kann.
00:16:56: Operations, Marketing, allgemein Logistik-Themen usw.
00:17:01: Und das sind alles Themen die ich auch vorher hatte.
00:17:03: Das heißt wir konnten uns wirklich über jedes Thema im Detail einfach sehr, sehr gut austauschen und von unseren Erfahrungswerten noch berichten.
00:17:09: Cool!
00:17:09: Und du kamst von einer größeren Company was so ein bisschen auch das Ziel war wo Störte Becker hin sollte?
00:17:16: Entweder weiß ich nicht, ob das für ihn so relevant war.
00:17:20: Aber es hat nicht geschadet, dass ich auch mal ein paar andere Themen gesehen habe.
00:17:24: Lustigerweise aus meiner Brille heraus.
00:17:27: Ich war ja davor bei Faradix XL.
00:17:29: Da waren wir bei hundert Millionen am Ende.
00:17:30: und dann bin ich rüber zur Roast Market kleinere Organisationen.
00:17:34: Wir haben damals gemacht, als ich eingestiegen bin, wenn ich rausgegangen bin und dann zu Störtebecker.
00:17:39: Und da hat mir gerade mal fünf Millionen auf der Uhr gehabt, als ihr eingestigen bin.
00:17:43: aber klar man hat dann automatisch immer schon größere Dinge erlebt vor allem aber auch immer im Aufbau erlebt, das ist das Wichtige.
00:17:49: Das war jetzt nicht die Voraussetzung dass man aus einer großen Organisation kommt sondern dass man irgendwie diese Reise mit erlebt hat.
00:17:55: bei Fahrrad XXL sind wir von drei Millionen auf hundert Millionen gewachsen.
00:17:58: ich war ein Mitarbeiter acht auf über hundert zwanzig das heißt dieser Rollercoasterfahrt eines Unternehmens was in fünf Jahren sich irgendwie ver-dreißig facht mit allen positiven und negativen Aspekten.
00:18:08: Das sind Erfahrungswerte, die sind einfach wichtig beim Aufbauen.
00:18:11: Da machst du ein paar Fehler aus den Lernstuhl, die machst in Zukunft nicht noch mal.
00:18:14: Und dasselbe auch bei Rose Market.
00:18:16: D.h.,
00:18:16: das war glaube ich... da war es der Vorteil, dass man schon aus einem Angestellten Dasein kommt wo man aber schon sehr viel Strukturen gesehen hat, mitaufgebaut hat und einfach gesehen hat Dinge, die funktionieren, die nicht funktionieren.
00:18:27: Ich glaub', das hat ganz gut geholfen, sich so zu positionieren, dass wir ihm auch das Gefühl geben konnte Man hat ein paar Sachen schon gesehen, die vielleicht auch helfen, wenn wir jetzt Schötebecker aufbauen.
00:18:38: Ja cool und du hast gerade gesagt, du bist zurück dann quasi zu fünf Millionen?
00:18:43: Ich habe in irgendeinem anderen Interview gelesen das ihr pro Million einen Mitarbeiter einstellt.
00:18:48: Vorhin hast du mir gesagt zwölf Mitarbeiter seid jetzt auch bei zwölft Millionen.
00:18:53: Dieses Jahr wahrscheinlich fünfzehn Millionen, wenn es so weiter geht.
00:18:56: Ihr
00:18:56: habt sie sogar noch vergrößert!
00:18:58: Das gibt uns wieder Raum, um mehr Mitarbeiter einzustellen.
00:19:00: Aber das ist jetzt gar keine Regel nach der wir so einstellen, sondern es ist einfach... Wir wollen wachsen und die richtigen Themen arbeiten.
00:19:07: Und wir holen dann die Personen rein, die wir benötigen.
00:19:08: Es ist eigentlich relativ einfach eine Sache, die ich aber allerdings dort auch gelernt habe.
00:19:13: Ich war gewohnt immer mehr Mitarbeiter unter mir zu haben.
00:19:16: Ich bin sehr dankbar dass wir es so effizient aufgebaut haben, dass Martin die Struktur noch so geschaffen hat, dass wir auf diesen Strukturen weiter skalieren können ohne für jedes Thema immer einen neuen Mitarbeiter drauf zu packen.
00:19:26: Das heißt, jetzt sind wir in der glücklichen Situation relativ viel bewegen zu können mit wenig Personenstärke und dementsprechend aber auch den Personen mehr Verantwortung zu geben.
00:19:35: Und das würde ich so lange beibehalten wie es nur geht.
00:19:39: Aber das ist ja ein rasantes Wachstum.
00:19:40: also vor zwei Jahren bist du eingestiegen?
00:19:42: Da habt ihr fünf Millionen gemacht?
00:19:43: Genau!
00:19:43: Es war last twelve months fünf Millionen.
00:19:45: Wir haben das Jahr dann mit sieben Millionen abgeschlossen.
00:19:47: Genau letztes Jahr mit elf Millionen und dieses Jahr im Run-Rates sind wir so auf fünfzehn Millionen Kurs.
00:19:52: Also es hat ja dann vor allem im Vergleich zum Anfang der Gründung sehr an Speed aufgenommen und ist wahrscheinlich auch eine Grenze, an der viele scheitern.
00:20:03: Und ihr habt die in zwei Jahren genommen?
00:20:06: Was waren die großen Dinge, die ihr angegangen seid oder wie habt ihr's geschafft innerhalb von zwei Jahren das Ganze zu verdoppeln schon auf dem Niveau auch?
00:20:16: Gute Frage.
00:20:17: Ich glaube, da spielen viele Aspekte eine Rolle.
00:20:19: Einmal die Vorarbeit, die geleistet wurde natürlich.
00:20:22: Es sind sehr viele Themen, die angestoßen waren.
00:20:25: Themen wie Produkte, die auch schon sehr früh angestozen waren in neuen Kategorien zu gehen... ...die ja dann auch ne Zeit lang dauern.
00:20:31: Also Themen, von denen wir ein Jahr angstoßen haben, das sind wir jetzt noch dran in der Entwicklung.
00:20:36: Das kommt nicht von heute auf morgen.
00:20:37: Auch gute neue Produkte zu entwickeln, die dann auch neue Zielgruppen erreichen.
00:20:42: Ich glaube dann den Fokus zu schärfen auf die Kategorien, die uns im Wachstum schneller voranbringen.
00:20:49: mehr auf Pflege und Bestands Retention Produkte zu gehen, im Marketing beispielsweise ist einer der Hebel.
00:20:55: Wenn du einen Shampoo kaufst und es gefällt dir dann wirst du in spätestens vier bis acht Wochen nachkaufen.
00:21:00: beim Rasierhobel war das damals eher ein einmal Kauf, auf den du gegangen bist.
00:21:04: Du hast den Rasier-Hobel aber er hält idealerweise sehr viele Jahre.
00:21:09: Und das einzige was du dann machst ist vielleicht mal alle sechs Monate ein paar Rasierklingen nachzukaufen und dann vielleicht mal ein Aftershave Aber nicht in der In der Häufigkeit, dass du damit extrem skalieren kannst und da einfach dann ja den Zins zins wirken lassen kannst.
00:21:23: Das heißt dann den Fokus vor allem auf die Rehension Produkte zu legen und dann wirklich an den Themen zu arbeiten, die einfach erfolgsversprechend sind also die ganze Komplexität rauszunehmen.
00:21:33: das hört man oft Aber es ist am Ende so, ja.
00:21:35: Viele Themen ... Wir hatten sehr viele Projekte, die einfach einzugrenzen und zu sagen okay wir fokussieren uns jetzt erst mal nur auf eine Marketingquelle Und die knacken wir!
00:21:42: Da arbeiten wir so lange dran und links und rechts lassen wir auch erstmal alles liegen.
00:21:45: Was habt ihr liegen lassen?
00:21:46: Und was habt ihr fokusiert?
00:21:48: Wir haben ein paar Affiliate-Kanäle komplett abgeschaltet Die auch dann irgendwie immer wieder mal Management Attention gebraucht haben.
00:21:53: Wir haben viele Themen bei Google und YouTube getestet.
00:21:56: Das haben wir dann eigentlich alles mal eingestellt.
00:21:58: Influencer haben wir getestelt Alles mal komplett eingestellt, sobald wir gesehen haben das zieht uns nur attention.
00:22:04: Und beim Shampoo war es so, dass wir eigentlich im Bereich Meter nie so wirklich profitabel waren.
00:22:11: Es aber irgendwie immer getragen hat und wir es immer irgendwie geschafft haben, Sales zu generieren.
00:22:16: Aber das war zum Beispiel ein Thema, das wir dann gesagt haben okay, wir machen keine Werbung mehr für Rasierhobel und das Rasur-Sortiment, das lassen jetzt komplett von heute auf morgen weg was wir eigentlich fünf Jahre lang irgendwie vorangetrieben haben.
00:22:26: Von heute auf morgens gar keine Werbungen dafür zu machen sondern sich nur noch auf der Shampoo zu fokussieren oder die Pflegeprodukte zu fokusieren bis wir irgendwann auch zuverdeckt das Anti-Schuppenschampo in Sortiment bekommen haben.
00:22:37: Und damit ging es dann komplett durch die Decke, da haben wir anscheinend nervgetroffen und ein Problem getroffen.
00:22:41: Mit dem Fokus des Marketings ist dann die ganze Maschinerie ins Laufen gekommen.
00:22:45: Ist auch euer bester Produkt heute?
00:22:46: Aktuell?
00:22:46: mit Abstand ja!
00:22:47: Mit
00:22:47: Abstand?!
00:22:48: Und gibt's wie lange?
00:22:50: Jetzt aktuell.
00:22:51: letzten August sind wir richtig skaliert damit und ich glaube dann ist vielleicht Monat vorher also letzten Juli...
00:22:57: Es gibt einen richtig schönen Rückenwind, kann ich mir so vorstellen.
00:23:02: Man sieht dann irgendwann ... man lautscht schon jahrelang neue Produkte.
00:23:06: und wenn ein neues Produkt alles einholt, du hast gesagt, ihr habt irgendwie hundert SKUs oder ein bisschen weniger Perlnprodukte aber das ist dann so ein Produkt direkt euer Besteller wird?
00:23:19: Ja!
00:23:20: Deswegen arbeiten wir auch.
00:23:22: Es tut super gut, einfach zu sehen, dass am Ende die ganze Arbeit, die man für Martin, sechs Jahre lang irgendwie ... sich dann hinterher aufgerissen.
00:23:30: und jetzt kommt das alles so wirklich zusammen.
00:23:32: Und die Maschinerie, die kommt wirklich ins Rollen.
00:23:35: Das schön zu sehen und da gibt es uns auch die Bestätigung dass wir an den richtigen Themen arbeiten.
00:23:38: und deswegen mit dem Anspruch, den wir haben wirklich sehr gute Qualität auf den Markt zu bringen versuchen wir einfach die neuen Kategorien genau so neu oder so die neuen Produkte auf den markt zu bringen, dass sie einfach genau mit einem gleichen scale kommen und dann uns weiter nach vorne bringen.
00:23:54: Und vor allem viele Männer erreichen das, was wir dafür eigentlich der Tag und Nacht und ganze Energie aufbringen.
00:23:59: Ja!
00:24:01: Was sind jetzt eure wichtigsten Kanäle?
00:24:03: Also wo kommt euer Hauptumsatz her?
00:24:05: Ihr habt ja mal als FBA Brand gestartet.
00:24:07: wie groß ist da Amazon jetzt bei euren... ...fünfzehn Millionen noch?
00:24:10: Es
00:24:11: schwankt natürlich immer sehr stark davon, wie stark unser Shop gerade performt.
00:24:15: Ermasen war früher hundert Prozent und ist jetzt eigentlich so, hatte sukzessive nachgenommen.
00:24:18: Nachgelassen.
00:24:19: wir sind zwanzig-zwanzig im Shop live gegangen Und seitdem holt der Shop auf.
00:24:24: Also jetzt mittlerweile letztes Jahr waren es, glaube ich, fünffünfzehn-Prozent-Shop-Anteil, fünfvierzchprozent Amazon und Tendenz geht in die Richtung dass wir immer mehr shop machen.
00:24:32: Aber wächst Amazon trotzdem noch oder?
00:24:33: Wächst
00:24:34: auch, ja also da sind die Schuppenschampoos.
00:24:36: beispielsweise war jetzt mehrere Monate auf Platz eins der gesamten Schuppenkategorie.
00:24:41: Also neben Kerastase und den ganzen Liquid Shampoo ist auch der Frauenwelt, waren wieder in der Schamppokategorie Platz Eins und das hat natürlich extrem auch vorangetrieben.
00:24:49: Das ist dann natürlich so schön zu sehen wenn du Egal welchen Kanal du eigentlich hast, wenn du einen Kanal irgendwie im Marketing hart bespielst.
00:24:55: Es gibt immer Spielover Effekte und die ganze Maschinerie kommt dann wirklich zum Laufen.
00:25:00: Sehen wir auch echt oft bei Kunden von uns, wenn Sales manchmal irgendwie nachlassen, dass wir auch direkt nachfangen... Habt ihr bei Meta was verändert?
00:25:11: Und dann ist ganz oft die Antwort, ah ja.
00:25:13: Wir haben Meta irgendwie echt nach unten geschraubt die letzten Wochen und dass man das extrem merkt einfach, dass es zum Schluss auch den Touchpoint braucht.
00:25:20: Man sieht gar nicht, dass die Markensuchen nachlassen.
00:25:23: aber ich hab's da schon mal gesehen, dann gebe ich da Anti-Schuppenstoff vor einen, dann seh' ichs wieder und am Anfang war man immer so okay... Aber die Marken suchen sind eigentlich noch die gleichen Effekt, dass du einfach ein paar Touchpoints zum Schluss brauchst.
00:25:38: oder eben auch sehr viele eine Ad sehen und dann denken, okay, ich kenne die Brand nicht.
00:25:47: Ich schau mal auf Amazon und wenn sie da online ist mit Bewertung, dann kauft man entweder in dem Shop oder auf Amazon.
00:25:53: aber oft ist das so ein Trust-Signal.
00:25:55: noch mal weil es leider viel zu viele Brands auf Instagram gibt, die dropshipping sind, vier Wochen brauchen, man sieht's nicht.
00:26:02: Der Produkt kommt gar nicht an.
00:26:03: Es funktioniert überhaupt nicht.
00:26:04: Man hat keine richtigen Mittel außer, dass man die Plattform kurz verlässt um mal irgendwie zuschauen kann ... ein Produkt irgendwie Vertrauen oder der Marke.
00:26:13: Ja, vor allem auch bei dem Shampoo Beispiel.
00:26:17: Das Anti-Schuppen-Shampoo kostet ´inundneunzehnt.
00:26:19: D. h., bei uns im Shop misst du zu drei Euro und neunzig Versandkosten zahlen, wenn du das jetzt einzeln kaufen möchtest.
00:26:24: Wenn du Primarkunde bist, krieg´s direkt nach Hause geliefert d. h. allein dadurch hast du schon Bilover Effekt.
00:26:29: Wenn Du es testen willst, ist das Risiko einfach noch geringer, wenn Du die versandkostensparen kannst.
00:26:33: Ansonsten kannst du auch bei uns natürlich einen höheren Wagenkopf dir direkt gönnen.
00:26:36: Aber dann bist du irgendwie bei über fünfzig Euro.
00:26:38: und da ist halt die Frage... als Erstkäufer bist du bereit, diese Schwelle zu nehmen und einfach nur das Shampoo wirklich probieren willst.
00:26:45: Heißt aber auch also Google und also Seher und Social Ads sind so
00:26:49: eine Größe?
00:26:50: Genau, Meter vor allem sehr stark was in den Appafandel angeht und Google allein schon dass wir so ein bereites Sortiment haben.
00:26:56: da hast du einfach die die Pullner Frage die da ist auf alle Bestandsprodukte die ganze mal nachfragen die Du hast beim Rasierhobel, Shampoo, Promade usw.
00:27:05: Wie wichtig ist der Rasier-Hobel noch?
00:27:09: Der Rasierhobel, mit dem wir gestartet sind ist immer noch einer der Bestseller.
00:27:12: Die Kategorie an sich hat aber jetzt nachgelassen, weil einfach das ganze Pflegesortiment so aufgebaut wurde und tendenziell würde ich sagen es die BART-Kategorie wird auch tendenzielle immer kleiner werden, weil wir in neue Kategorien vordringen und die klassische Rasierhobe halt auch ein Nischenprodukt ist muss man auch fairerweise sagen.
00:27:32: Also lässt die Nachfrage nach den... also ich verstehe das natürlich, dass du sagst so im Verhältnis.
00:27:37: Ihr habt sehr viele andere Produkte da wird der Anteil vom Rasierhobel natürlich kleiner.
00:27:41: oder beobachtet ihr aber auch zusätzlich, dass so eine Rasier-Hobelgeschichte auch irgendwie ein Hypeprodukt?
00:27:47: Es gab mal eine Phase, die war Anfang Corona-Zeit.
00:27:52: Das war voll innen klar!
00:27:53: Wir hatten alle nichts zu tun und dann brauchen wir neue Robbys... Die Rasur ist halt eine Routine.
00:27:58: Wenn man sich darauf einlässt, eine supergeile Routine macht Spaß.
00:28:01: Als ich angefangen habe, hab' ich mir die Routine auch erst mal aufgebaut.
00:28:04: Dann bist du erst mal zehn, fünfzehn Minuten im Bad beschäftigt.
00:28:06: Ich hatte meine Kaffee-Routine am Wochenende und die habe ich zuerst umgesetzt mit der Kaffeekanne ins Bad und hab' dann die Rasurroutine gestartet Pinsel, Rasierseife, Schale und dann wird erst mal aufgeschäumt.
00:28:19: Das macht Spaß!
00:28:20: Du hast Musik angemacht, einen guten Kaffee dabei gehabt, du hast angefangen dich zu rasieren und das ist super spaßig.
00:28:25: Natürlich jetzt im stressigen Alltag fehlt dann oft die Zeit dafür.
00:28:28: aber das war genau so diese Hypephase, die man auch sehen konnte wie einfach eine Suchnerfrage nach klassischen Rasierhobeln gestiegen ist, die aber jetzt sukzessive nachlässt.
00:28:35: Also, der Trend ist eigentlich jetzt gerade am Ehr am Abäben.
00:28:38: Und das sehen wir auch in den Verkaufszahlen ganz klassisch.
00:28:41: Du hast irgendwo anders auch mal gesagt, dass Martin es eben sehr stark aufgebaut hat nach vier Leuten, vier Millionen oder fünf Millionen als du reingekommen bist?
00:28:53: Dass es nur möglich war weil er auch sehr viel Agenturen für jeden Kanal mit drin hatte.
00:28:59: Ist das was, was du beibehalten hast?
00:29:01: Ja!
00:29:02: Ich bin früher, so wie ich eigentlich groß geworden bin in meiner Berufslaufbahn.
00:29:09: Alles immer zu Inhausen.
00:29:11: Super wenig mit Agenturen zu machen.
00:29:13: Martin hat mir gezeigt wenn man ähnlich an die gleiche Analogie kann es auf die Mitarbeiter.
00:29:17: Wenn du gute Mitarbeiter hast kannst du Berge versetzen.
00:29:21: So wenn du schlechte Mitarbeiter hast... kann das natürlich extreme Bremse oder auch das Ende von der Company bedeuten.
00:29:27: und dasselbe mit den Agenturen.
00:29:28: Und viele werden halt groß, wenn sie dann keine Ahnung von Agenturen haben.
00:29:33: Dann ist es schwierig da sich die Guten rauszupicken.
00:29:35: und dafür hatte Martin einfach super super gutes Gespür und ein sehr gutes Netzwerk auf das er zurückgreifen konnte.
00:29:42: Ab früher mal gedacht, schwarz-weiß.
00:29:43: Entweder machst du alles in den Haus oder du machst alles über Agentur und ich liebe grad das Modell des Fibriden.
00:29:48: ja man muss nicht alles ganz oder gar nicht machen sondern wirklich dort wo es einfach nötig ist oder wo eine Agentur einfach noch einen größeren Mehrwert bietet ergänzen wir entweder ne Agentur da wir lassen die Agenturen ergänzend ums internen Mitarbeiter oder auch umgekehrt und versuchen da einfach so uns aufzustellen dass wir da westmöglich aufgestellt sind ohne zu viel Risiko aufzubauen entweder im Sinne von schon Kostenbasis direkt hochzuziehen, ohne dass wir wissen das ist performt.
00:30:12: Aber eben auch zu wissen, dass wir immer State of the Art sind bei den Themen mit denen wir gerade zu tun haben.
00:30:17: Ja.
00:30:17: Das haben wir uns auch kennengelernt!
00:30:19: Du hast uns zur Hausmarke dran geholt, damit wir mal so ein bisschen gucken und eure Mitarbeiterschulen...
00:30:24: Da stimmt.
00:30:25: ...damit sie gleich selbst befähigen?
00:30:27: Ich
00:30:27: dachte, wir hatten uns eigentlich auf Konferenzen kennengelernet aber es war
00:30:30: nicht einfach beim Workshop zusammengemacht.
00:30:33: Aber schon sehr lange her.
00:30:34: Das ist schon wirklich sehr lang
00:30:35: her.
00:30:38: Ja.
00:30:38: Ich glaub, das ist einfach absolute Philosophie-Frage, merken wir auch immer wieder ... dass entweder oft sehr viele Agenturen sind oder dass irgendwie direkt alles geinhaus wird.
00:30:49: Oder wo ich aber auch Fan davon bin, dass es oft so ist, dass man einen neuen Kanal angeht oder einen Kanal, wo man denkt, da kriegen wir keine Pässe auf die Straße seit Jahren und ... dass dann auch viele Firmen ganz transparent sind und sagen, wir glauben da schon sehr dran, dass wir dort irgendwie gut funktionieren.
00:31:06: bei uns jetzt in dem Fall auf Marktplätzen.
00:31:09: War immer so ein Zeitthema von irgendjemandem im Team.
00:31:13: Kein Wunder, dass es funktioniert hat und da wollen wir richtig pass auf die Straße.
00:31:16: Wir sagen's aber vorab, wenn das gut funktioniert, dann werden wir das in Hausen.
00:31:18: Das ist unsere Philosophie haben ja auch viele, dass sie quasi sagen, okay, wir testen mal wirklich ... Also wir stellen nicht direkt ein und testen mit der Person was ich ehrlicherweise auch immer fair finde weil nicht jeder Kanal funktioniert für jedes Produkt.
00:31:30: Und man dann irgendwie sehr in eine Kultur kommt, top Mitarbeiter, leider schließen wir den Kanal sondern man sagt, wir schauen uns an.
00:31:39: Wir wollen erst den Proof-of-Konzept und dann inhauchen wir das Thema?
00:31:42: Ja!
00:31:44: Ich bin jetzt sehr interessiert, an dem was du vorhin gesagt hast, dass ihr eures CI verändert.
00:31:49: und ein bisschen hin zur Wellbeing Brand... Wenn man sich das Ganze hier so anschaut, du hast es auch vorhin schon gesagt, ich weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll aber so ist es ein bisschen verspielt, es ist natürlich irgendwie dieses, ich nenn's Rustikale vom Logo her auch Kannst du so ein bisschen Einblick geben, wie ihr euch da rangearbeitet habt.
00:32:11: Wie quasi ihr die Marke, das Markenbild verändert?
00:32:14: Gleichzeitig muss man's ja schon noch mal wiedererkennen.
00:32:16: Ihr habt jetzt auch irgendwie fünfzehn Millionen, die ihr nicht riskieren wollt und auch Fans gewonnen.
00:32:23: Voll!
00:32:24: Wo geht die Reise hin?
00:32:27: Also wir haben ... Das ist natürlich ein großes Projekt Und Gefahr ist immer da wenn man so eine große Änderung angeht ... in die falsche Richtung zu gehen.
00:32:39: Und um das zu vermeiden, haben wir einfach unsere Kunden gefragt und den Markt gefragt.
00:32:43: Wir haben natürlich schon immer ein sehr gutes Gefühl für unsere Brand.
00:32:48: Aber was wir uns im stillen Kämmerlein ausdenken heißt nicht dass es der Markt genauso sieht.
00:32:52: Deswegen haben wir uns Fragen gestellt.
00:32:54: Wir haben Werte definiert.
00:32:55: wer wollen wir sein?
00:32:56: Wer sind wir als Störtebecker?
00:32:57: Wer wollen wir seien?
00:32:58: wie wollen wir wahrgenommen werden?
00:33:00: Das haben wir unseren Kunden gefragt das haben wir dem Markt gefragt.
00:33:02: dafür haben wir Designs erstellen lassen unterschiedlichste Design haben wir alle möglichen Kunden befragt.
00:33:09: Die Daten haben eine Tendenz gegeben, dann haben wir das ganze Thema auch auf Social Media getestet.
00:33:14: um mal zu schauen... Nur weil du jetzt einen Kunden befragst, der sagt ja erst mal so ad hoc das gefällt mir besser.
00:33:19: Müssen wir es am Ende auch in den Daten sehen wenn wir Werbung machen?
00:33:21: Also haben wir's einfach alles AB getestet und... Habt
00:33:24: ihr denn schon neue Packages quasi in der Werbung aufgenommen die es quasi so noch gar nicht gibt?
00:33:28: Genau, genau so!
00:33:29: Also genau die Package ist, die wir den Kunden und die wir dann einfach in Umfragen rausgegeben haben, haben wir einfach eins zu eins parallel auch auf Meter getestete und einfach auf die Daten gehört und geschaut.
00:33:40: Das Schöne war alle Kundenstimmen gingen in eine Richtung Sowohl von Meta, als auch von den Kundenbefragen.
00:33:46: Man musste gar nicht so tief reingehen in die
00:33:47: Daten!
00:33:47: Genau und deswegen wussten wir und können mit wirklich sehr gutem Bauchgefühl jetzt sagen das Projekt kann gar nicht schief gehen weil alle Datenpunkte und alle Kunden vor allem in diese Richtung gehen plus wie auch also insofern ist es eigentlich ein Thema.
00:34:02: Wir sind gespannt, wir stecken gerade mittendrin.
00:34:05: aber wo wir darüber reden was denkst du?
00:34:07: In welche Richtung könnte es gehen Wenn du das weiße Packaging jetzt siehst.
00:34:13: Ja,
00:34:13: ich habe nämlich zwei Sachen im Kopf.
00:34:16: Das eine ist dass wir natürlich vorhin dieses Retail-Thema gesagt hast und auch Loros und Lena von Bear Swift Benefits haben genau das beschrieben als sie Bear Swift benefits gegründet haben quasi Amazon, auch wie ein Regal angeschaut haben.
00:34:31: Und einfach wirklich so im Photoshop die Packages drübergezogen haben und dann das Packaging genommen haben bei sich was richtig rausknallt.
00:34:38: Deswegen ist es eine, dass ich denke, es muss halt irgendwie ein bisschen knalliger werden.
00:34:43: auf der anderen Seite ist für mich aber well-being sehr zen widerspricht, aber dann so ein bisschen der Retail Geschichte.
00:34:51: also Ich glaube, Verschnörkelte im Logo.
00:34:56: Ich nenn's mal verschnörkelt, ich glaub wenn man sich das anguckt dann versteht was ich meine von der Schrift.
00:34:59: da ist jetzt keine klassische kliene schrift dass die schriftarten viel kleiner werden und das hier aber mit so akzentfarben arbeitet für einzelne serien Die ein bisschen kräftiger sind.
00:35:12: ja Und
00:35:14: wir werden demnächst launchen.
00:35:19: Wir stecken gerade mitten drin, die ersten Produkte werden schon im neuen Design produziert.
00:35:23: Das ist jetzt nur eine Frage von Wochen und dann wird sich das Ganze auch in der Transition Phase haben, weil wir natürlich auch Produkte haben, die längere Lagerreichweite haben.
00:35:31: Das wird sich über ein paar Monate ziehen bis wir dann einmal kompletter Sortiment umgestellt haben.
00:35:34: Ein richtiger Cliffhanger!
00:35:36: Alle, die jetzt zuhören.
00:35:38: Ich bin sehr gespannt, aber das wäre glaube ich so ein bisschen meine... Äh, meine Theorie.
00:35:44: Aber
00:35:44: ich kann sagen du bist auf dem richtigen Weg?
00:35:46: Ich
00:35:46: hab einen richtigen Wege okay.
00:35:47: Ist es das Logo, was ein bisschen kleiner wird?
00:35:49: Nee, das ist tatsächlich eines der wenigen Themen die wir gar nicht angepasst haben weil unser Logo ist einfach... Das ist unsere DNA.
00:35:58: aber das logo kann alleine schon stehen für die ursprüngliche Story aber alles andere wird auf jeden Fall abgespeckter.
00:36:05: Okay Ja dann bin ich sehr gespannt, schau hier auf jeden fall direkt an.
00:36:09: Cool Abgesehen von eurer CI-Änderung.
00:36:13: Du bist zwei Jahre dabei und hast wirklich viel bewegt, von irgendwie fünf auf fünfzehn Millionen.
00:36:19: Das ist beachtlich.
00:36:21: noch mal zwei Jahre.
00:36:23: Normalerweise stelle ich die Frage mit einem längeren Zeithorizont bei euch so wie es in zwei Jahren passiert.
00:36:28: Wo siehst du Störtebecker?
00:36:29: In zwei Jahren?
00:36:30: was sind so die großen Projekte?
00:36:32: Du hast ja gesagt ihr habt erst einmal ein bisschen Clean Desk gemacht und geschaut, worauf fokussieren wir uns, welche Schublade ziehst du wieder auf?
00:36:41: Also in zwei Jahren.
00:36:43: Wir machen ja jetzt dieses Jahr so die Transition Richtung Wellbeing, das heißt neue Kategorien.
00:36:48: Da sind noch so viele Kategorie auf unserer Pipeline, da brauchen wir locker noch zwölf bis achtzehn Monate, bis wir die alle umgesetzt haben.
00:36:53: Das heißt, da werden wir weiter dranbleiben, um wirklich als diese Man-Wellbeing Brand wahrgenommen zu werden.
00:37:00: So dass der Mann, das ist auch unsere Vision und wenn er ein Produkt bei uns gut findet, egal was er sonst noch braucht als Mann... bei uns findet, was irgendwo im Bad stattfindet.
00:37:09: Also das Badezimmer ist so unser Bereich wo wir uns breit machen wollen.
00:37:13: Dann auf parallel dazu Europa zu attackieren.
00:37:18: Da haben jetzt gerade auch den ersten Schritt Richtung Bolge macht, Richtung Holland.
00:37:23: eigentlich bin ich kein Fan von zu viele Dinge gleichzeitig machen und während man Sortiment erweitert um größer werden will im eigenen Land dann irgendwie die Komplexität ins neue Land mitzunehmen.
00:37:32: aber anders gesagt Prozesse können heute so viel einfacher dargestellt werden als noch vor fünf Jahren.
00:37:37: Das heißt diese ganze Komplexität, die könne minimieren.
00:37:40: Shopify hilft da auch bei der Internationalisierung.
00:37:42: deswegen werden wir da die ersten Versuche jetzt in den nächsten Monaten angehen und dann um dann in zwei Jahren wirklich dann irgendwo schon sehr breit aufgestellt zu sein was Länder angeht.
00:37:51: Auch Marktplätze angeht also nicht nur Amazon, da gibt es ja pro Land, pro Land gibt's ja in Alekro in Polen, Bolle in Benelux.
00:37:59: Da gibt das schon ein paar Marktplätzen die auch bisschen etwas zu bewegen haben die auch zu übernehmen und unsere Produkte so zu etablieren, dass wir die Well-Being-Brand auch sind.
00:38:11: Und auch so wahrgenommen werden als diese.
00:38:13: Ja cool!
00:38:14: Ich bin sehr gespannt heute.
00:38:16: Es ist natürlich Produkte, die ich nur aus der anderen Badezimmerhälfte kenne und selbst nicht teste.
00:38:24: Kenne euch aber schon sehr lange beobachtet.
00:38:29: Deswegen hab ich sehr gefreut, dass du heute da warst.
00:38:33: Vielen Dank!
00:38:33: Ich glaub, sehr viele Insights, sehr spannend, sehr coole Reise und natürlich bin ich jetzt noch gespannter auf das Wellbeing-Rebanding in ein paar Wochen.
00:38:42: Das schau' ich mir auf jeden Fall an und was von meinen Thesen richtig war.
00:38:47: Jawohl!
00:38:48: Viel viel Laktorius, das heut hier war's.
00:38:49: Habe mich sehr gefroren, dass wir es immer wieder gesehen haben.
00:38:51: Ebenso.
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